Aktuelles

Aktuelle Autoren hautnah erleben: Lesungen in Kelmis, St. Vith und Eupen

Das wird ein Lesefest!

Die Euregio liest wieder! Und bringt erfolgreiche Autoren nach Ostbelgien, die gern auf Tuchfühlung mit ihren Lesern gehen. Im Januar und Februar gibt es drei Lesungen an drei Orten – bei freiem Eintritt.

Die Euregio liest – das ist die Freude an aktueller Literatur, der Austausch mit Gleichgesinnten und ein direkter Kontakt zu Autoren, über Sprachen- und Landesgrenzen hinweg. Jährlich werden sechs Bücher zeitgenössischer Autoren für „Die Euregio liest“ ausgewählt: zwei französischsprachige, zwei niederländische bzw. flämische und zwei deutschsprachige Romane, die auch in die jeweils anderen Sprachen der Euregio übersetzt wurden. 

Die Bücher und Autoren von „Die Euregio liest“ 2023

  1. Kaouther Adimi: Nos richesses  (Was uns kostbar ist/De Boekhandel van Algier)
    Ein Roman über einen Buchladen in Algier, der einst Bibliothek, Verlag und Treffpunkt bedeutender Schriftsteller war;
  2. Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen (Gaan, ging, gegaan /Je vais, tu vas, ils vont)
    Eine Geschichte über eine schicksalhafte Begegnung zwischen einem emeritierten Professor und einem jungen Asylanten;
  3. Lale Gül: Ik ga leven  (Ich werde leben/Je vais vivre)
    Ein autobiografischer Roman über das Aufwachsen als junge Muslima im Amsterdamer Westen;
  4. Stefan Hertmans: De opgang (Der Aufgang/Une ascension)
    Eine Geschichte darüber, wie der Kauf eines Hauses in Gent zu Recherchen über die ehemaligen Bewohner führt und schließlich die Geschichte des Landes beleuchtet;
  5. Laurent Petitmangin: Ce qu'il faut de nuit (Was es braucht in der Nacht/De donkerste nacht)
    Ein Roman über einen Jungen, der in falsche Kreise gerät und die verzweifelten Rettungsversuche seines Vaters;
  6. Iris Wolff: Die Unschärfe der Welt (De onscherpte van de wereld/Le flou du monde)
    Eine bewegte Geschichte einer Familie aus dem rumänischen Banat, deren Bande so eng geknüpft sind, dass sie selbst über Grenzen hinweg nicht zerreißen.
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Das Medienzentrum hat übrigens alle sechs Bücher der diesjährigen Auswahl in den drei Sprachen angekauft. Lesen Sie doch mit!

Leseabende mit den Autoren und ihren Übersetzern in St. Vith, Kelmis und Eupen

„Die Euregio liest“, das ist auch eine Lesereise durch die Euregio: Die Autoren und ihre Übersetzer touren durch die verschiedenen Partner-Bibliotheken, lesen aus ihren Büchern und tauschen mit ihren Lesern aus.  So begeisterten zum Beispiel Anfang 2020 Monica Sabolo und der Übersetzer ihres Buches Christian Kolb in der Öffentlichen Pfarrbibliothek in Kelmis, und die deutsche Autorin und Preisträgerin des Euregio- Schüler-Literaturpreises Mariana Leky in St. Vith mehr als 60 Zuhörer.

Das Besondere: Bei den Lesungen von „Die Euregio liest“ werden die Bücher in deutscher und in französischer Sprache gelesen. Wer beide Sprachen beherrscht, lernt die feinen Unterschiede kennen, und die manchmal kniffligen Aufgaben, mit denen sich die Übersetzer konfrontiert sehen.
Auch in diesem Jahr sind wieder interessante Veranstaltungen geplant:

  • Am Montag 23. Januar liest Stefan Hertmans aus seinem aktuellen Roman „Der Aufgang“ in der Öffentlichen Pfarrbibliothek in St. Vith.
  • Am Donnerstag 26. Januar kommt Laurent Petitmangin in die Öffentliche Pfarrbibliothek von Kelmis. Er liest aus seinem aktuellen Buch „Was es braucht in der Nacht“.
  • Am Mittwoch 8. Februar ist Autorin Iris Wolff im Medienzentrum in Eupen zu Gast. Sie liest aus ihrem Buch “Die Unschärfe der Welt”.
  • Jeder Leseabend beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.
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